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Quellen: focus.de, escortservice-international.com, wikipedia.de, sexlexikon
| Thema: Aphrodisiakum |
| Andere Begriffe : Liebesfördernde Elixiere, Liebestrank, Honig, Trüffel, Zimt, Muskat , Lustfördernde Nahrungsmittel, Sellerie, Austern, Ingwer, Knoblauch, Strychnin, Yohimbin, Noradrenalin |
| Definition: |
| Liebesfördernde Elixiere waren bereits in der Antike und im Mittelalter en vogue. Die geheimen Rezepte dafür lesen sich meist recht abenteuerlich. |
| In der Volksmedizin spielten gekochte Hoden von als besonders potent geltenden Tieren eine wichtige Rolle beim Liebeszauber. Außerdem sollten süße und exotische Speisen wie Honig, Trüffel, Zimt oder Muskat dem Liebesspiel zusätzlichen Reiz verleihen. Das Gift Strychnin und Yohimbin aus der Rinde des afrikanischen Yohimbebaums nutzte man vor allem Anfang des vergangenen Jahrhunderts. Die meisten Liebestränke waren den Männern vorbehalten, für Frauen ist das Angebot bis heute kärglich. Bei einer FOCUS-Umfrage glaubten immerhin 26,7 Prozent der befragten Männer und Frauen, dass als Lust fördernd gepriesene Nahrungsmittel (z. B. Sellerie, Austern, Ingwer, Knoblauch) bei ihnen etwas bewirken könnten. Wissenschaftliche Studien konnten die versprochenen Wirkungen jedoch nie schlüssig nachweisen. Allein Yohimbin erwies sich in einigen Untersuchungen als effektiver als ein Placebo. Experten empfehlen eine Dosierung von etwa 30 Milligramm der reinen Substanz. Aber Vorsicht: Höhere Dosen können Gliederzittern verursachen! Yohimbin wirkt wahrscheinlich über eine vermehrte Freisetzung des Botenstoffs Noradrenalin, der bei Männern die Erregbarkeit steigert. |