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Quellen: focus.de, escortservice-international.com, wikipedia.de, sexlexikon
| Thema: Attraktivität |
| Andere Begriffe : sexuelle Anziehungskraft, Partnerwahlkriterium, Körpergeruch, Attraktivitätsgrad |
| Sexpartner, attraktives Gesicht, Hormon Androstenon, Gesichts- und Körpersymmetrien, sexualstimulierende Effekte |
| Definition: |
| Die Pflege der Attraktivität ist eine Fortpflanzungsstrategie, denn die sexuelle Anziehungskraft gibt Auskunft über gesundes Erbgut für die Nachkommenschaft – gecheckt durch Augen und Nase. |
| Früher wurde Schönheit als Partnerwahlkriterium weitgehend durch phänotypische Merkmale millimetergenau definiert: Große Augen, kleine Nase, kleiner Mund mit vollen Lippen gefallen am meisten. Neue Untersuchungen zeigen, dass die sekundenschnelle Beurteilung von Attraktivität zudem entscheidend vom Körpergeruch abhängt. Schönheit von Gesicht und Körper, Haut und Haaren sowie die olfaktorischen, also riechbaren, Beautymerkmale sind wiederum abhängig von Hormonen. Da Hormone zyklischen Schwankungen unterliegen, verändert sich infolgedessen nicht nur der eigene Attraktivitätsgrad ständig, sondern auch die Wahrnehmung und – unbewusste! – Beurteilung eines potentiellen Sexpartners. So zeigt die Studie des Wiener Humanethologen Karl Grammer, dass Frauen an empfängnisbereiten Tagen den Geruch jener Männer bevorzugen, die ein symmetrisches, sprich attraktives Gesicht haben. Während ihrer unfruchtbaren Tage, so die Grammersche Erkenntnis, lehnen Frauen den Geruch von Männerschweiß (durch das Hormon Androstenon hervorgerufen) grundsätzlich ab. Gesichts- und Körpersymmetrien bei Männern und Frauen stehen für sexuelle Attraktivität: Sie geben evolutionsgeprüft – wie ein Fenster nach innen – Auskunft über das Immunsystem eines möglichen Partners, nämlich ob er „gute Gene“ für gesunde Nachkommen mitbringt. All diese Attraktivitätssignale erzeugen sozusagen „Geruchsvisionen“, die wiederum sexualstimulierende Effekte auslösen. |