Sexyklopedie - Alles über Sex von A - Z
Sexyklopedie - Alles was Sie schon immer über Sex wissen wollen! Home
Quellen: focus.de, escortservice-international.com, wikipedia.de, sexlexikon
| Thema: Chemische Verhütung |
| Andere Begriffe : Tabletten, Zäpfchen, Gels, Cremes, mit spermiziden Mitteln getränkte Plättchen und Schwämme, zähflüssiger Schleim, spermizide Präparate, Wirkstoff Nonoxynol-9 |
| Definition: |
| Tabletten, Zäpfchen, Gels, Cremes, mit spermiziden Mitteln getränkte Plättchen und Schwämme sollen dem männlichen Samen den Garaus machen. |
| Chemische Verhütungsmittel bauen zum einen vor der Gebärmutter einen zähflüssigen Schleim auf, den die Samenfäden nicht durchdringen können, zum anderen sollen sie das Spermium direkt angreifen und seine Schutzhülle zerstören. So soll´s funktionieren Man führt die Präparate wenige Minuten vor dem Verkehr in die Scheide ein, wo sie sich durch die Wärme des Körpers in der Scheidenflüssigkeit auflösen und ihre Wirkung entfalten. So sicher sind Gels, Cremes & Co. Wendet man spermizide Mittel als einziges Verhütungsmittel an, ist ihre Schutzwirkung gering – sie liegt nach dem Pearl-Index bei etwa 25. Nebenwirkungen Der für die Spermakiller häufig verwendete Wirkstoff Nonoxynol-9 dringt durch die Vagina und den Gebärmutterhals in den Blutkreislauf und belastet die Leber. Er kann die natürliche Scheidenflora negativ verändern und allergische Reaktionen bei Frau und Mann hervorrufen. Vor- und Nachteile Spermizide setzt man nur ein, wenn man sie braucht. Man erhält sie rezeptfrei in Apotheken und Drogerien. Als einzige Maßnahme gegen eine Schwangerschaft sind sie zu unzuverlässig. In Kombination mit einem Kondom, Diaphragma, einer Portiokappe oder Lea Contraceptivum erhöhen sie deren Sicherheit. Früher haben einige der Spermizide die Oberfläche von Kondomen zerstört. Mittlerweile kann man beide problemlos zusammen verwenden. Kosten Je nach Präparat und Verpackungsgröße zwischen drei und 15 Euro. |