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Quellen: focus.de, escortservice-international.com, wikipedia.de, sexlexikon
| Thema: Drei-Monats-Spritze |
| Andere Begriffe : Hormon Gestagen |
| Definition: |
| Die Drei-Monats-Spritze enthält in hoch dosierter Form das Hormon Gestagen. Es verhindert drei Monate lang den Eisprung und die Einnistung der Eizelle, da die Gebärmutterschleimhaut sich nur unzureichend aufbaut. |
| So funktioniert´s Der Frauenarzt spritzt das Hormon je nach Präparat am ersten bis fünften Tag des Zyklus in den Allerwertesten. Die Injektion wirkt – wie der Name sagt – zwölf Wochen lang. In den ersten Anwendungszyklen empfehlen Experten jedoch, das Hormondepot schon nach acht Wochen aufzufrischen. So sicher ist die Drei-Monats-Spritze Die Injektion ist ähnlich zuverlässig wie die Antibaby-Pille. Die Versagerquote liegt zwischen 0,5 und 0,1 Prozent. Nebenwirkungen Oft sind die Drei-Monats-Spritzen mit starken und unregelmäßigen Blutungen verbunden. Zudem treten ähnliche Nebenwirkungen wie bei der Pille auf: Gewichtszunahme, Spannungsgefühl in der Brust, Nachlassen der Lust, Verstimmungen usw. Ein normaler Zyklus mit einem Eisprung findet manchmal erst eineinhalb bis zwei Jahre nach der letzten Spritze statt. Vor- und Nachteile Depotspritzen haben den Vorteil, dass Frauen nach der Injektion erst einmal drei Monate lang nicht mehr an die Verhütung denken müssen. Einnahmefehler sind nicht möglich und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten treten weitaus seltener auf als bei der Antibaby-Pille. Außerdem können sie bestimmte Beschwerden lindern, wie zum Beispiel zyklusabhängige Migräne. Die Nachteile sind, dass man immer auf den Arzt angewiesen ist und seinen Urlaub nach der Fälligkeit der Spritzen legen muss. Treten Nebenwirkungen auf, kann man das Präparat nicht absetzen, sondern muss damit leben, bis die Hormone im Körper abgebaut sind. Kosten Die Kosten liegen je nach Produkt zwischen 25 und 30 Euro pro Spritze. |