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Quellen: focus.de, escortservice-international.com, wikipedia.de, sexlexikon
Thema:
Klimakterium |
| Andere Begriffe : Wechseljahre, keine Periode mehr, Östrogenspiegel, geringere Östrogenausschüttung, |
| Menopause, Herzinfarkt, Osteoporose |
| Definition: |
| Wenn die Eierstöcke von Frauen aufhören, Hormone und befruchtungsfähige Eizellen zu bilden, beginnen die Wechseljahre, auch als Klimakterium bezeichnet. |
| Im Alter zwischen 40 und 50 Jahren beginnen die weiblichen Wechseljahre. Die Hormonproduktion läßt nach, die Menstruation wird schwächer und unregelmäßig, bis sie schließlich ganz ausbleibt. Im Durchschnitt findet die letzte Monatsblutung im Alter von etwa 50 Jahren statt. Laut medizinischer Definition sind die Wechseljahre vorüber, wenn eine Frau ein Jahr lang keine Periode mehr hatte. Sie ist dann in der Menopause. Sobald die Eierstöcke ihre Arbeit eingestellt haben, sinkt der Östrogenspiegel kontinuierlich. Nur eine geringe Menge des Hormons kann der Körper aus anderen Substanzen umwandeln. Rund 26 Millionen Europäerinnen sind zurzeit in den Wechseljahren. Etwa 20 Prozent haben überhaupt keine oder nur geringfügige, etwa die Hälfte mäßige und ein Drittel schwere Klimakteriums-Symptome. Meist werden die Frauen von Hitzewallungen und nächtlichen Schweißausbrüchen geplagt. Der Grund dafür: Die geringere Östrogenausschüttung beeinflusst die Körpertemperatur. Mehr als 50 Prozent der Frauen leiden in den Wechseljahren an einer Trockenheit der Scheide, die wiederum die sexuelle Lust beeinträchtigt. Häufig treten auch Schlafstörungen, Depressionen und Panikanfälle auf. Ohne Östrogen steigt außerdem der Cholesterinspiegel, wodurch das Herzinfarktrisiko wächst. Zudem reguliert das Hormon die Einlagerung von Kalzium in die Knochen. Deshalb steigt mit den Wechseljahren auch die Gefahr von Knochenschwund (Osteoporose). |