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Quellen: focus.de, escortservice-international.com, wikipedia.de, sexlexikon
| Thema: Minipille |
| Andere Begriffe : Gestagen, Pille, Östrogen, Mikropille, Antibaby-Pille, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten |
| Definition: |
| Die Minipille enthält im Vergleich zur „normalen“ Pille kein Östrogen, sondern nur das Hormon Gestagen. Nicht zu verwechseln mit der Mikropille, die beide Hormone in niedriger Dosierung enthält. |
| Die Minipille wirkt auf zweifache Weise: Sie verdickt den Schleim im Gebärmutterhals. Samenzellen können so schwerer passieren. Zum anderen behindert das Hormon Gestagen den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Befruchtete Eizelle können sich so nicht in der Gebärmutter einnisten. So sicher ist die Minipille Die Minipille muss fast auf die Stunde genau eingenommen werden – sonst ist sie nicht mehr zuverlässig. Ihr Pearl-Index liegt zwischen 0,4 und 2,5. Das gilt aber nur, wenn man sie wirklich pünktlich den gesamten Zyklus hindurch ohne Pause schluckt. Nebenwirkungen Die Minipille erhöht das Risiko einer Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft sowie die Möglichkeit der Entstehung von Eierstockzysten. Unter Umständen kann sich durch die einseitige Gabe von Gestagenen die Scheidenflora verändern. Die Folge: mögliche Pilzinfektionen. Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen oder Spannungen in der Brust kommen bei der Minipille im Gegensatz zur Antibaby-Pille kaum vor. Der verdickte Schleim des Gebärmutterhalses schützt vor Bakterien, die Eileiter oder Gebärmutterinfektionen verursachen können. Vor- und Nachteile Da die Minipille weniger stark in den Hormonhaushalt eingreift, verursacht sie geringere Nebenwirkungen als die Antibaby-Pille. Sie eignet sich auch für Frauen, die stillen, da sie die Bildung und Zusammensetzung der Muttermilch nicht beeinflusst. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kaum vor. Wer sie allerdings einmal länger als drei Stunden vergessen hat, muss den Rest des Zyklus zusätzlich verhüten. Kosten Je nach Präparat fünf bis zehn Euro pro Monat. |