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Quellen: focus.de, escortservice-international.com, wikipedia.de, sexlexikon
| Thema: Po |
| Andere Begriffe : Popo, Arsch, Gesäss, Steiss, Allerwerterster, Hintern, Sitzfleisch, Hinterteil, ass |
| Definition: |
| Die Wiener Psychologin Gerti Senger über unser sexy Hinterteil. |
| Focus: Ist der Männerpo genauso wichtig wie der Frauenpo? Senger: Als primäres Sexualorgan nicht. Aber er hat einen sehr viel höheren Stellenwert als Männer allgemein annehmen. Frauen folgen diesbezüglich noch immer archaischen Mustern. In der Urzeit signalisierte ein muskulöser Männerhintern für sie: Der Mann kann schnell rennen, einer Gefahr ausweichen und mich retten. Heute ist der Po ein wesentliches Attraktivitätsmerkmal. Der erste Blick der Frauen gilt zwar den Augen eines Mannes, der zweite Check aber bereits seinem Allerwertesten. Focus: Wie sieht der ideale Po aus? Senger: Der Mann des 20. Jahrhunderts will einen runden, knackigen und prallen Frauenpo. Frauen favorisieren einen kleinen, muskulösen, dynamischen Männerhintern. Für sich selbst allerdings hätten 75 Prozent der Frauen lieber den idealen Männerhintern. Dabei gibt es mindestens zehn grundsätzlich verschiedene Ausprägungen des weiblichen Pos. Focus: Hat unser Hinterteil in allen Kulturen, ob in Afrika, Südamerika oder Asien, denselben Stellenwert? Senger: Es gibt Volksstämme, bei denen der Frauenpo das Sexsignal ersten Ranges ist, der Fettsteiß zum Beispiel. Bei uns nicht. Überall aber gilt: Der Po ist ein absoluter Scharfmacher. Die Nervengeflechte der Analregion überlappen sich teilweise mit denen, die am Orgasmus beteiligt sind. Focus: Kann man vom Po-Typ auf den Charakter schließen? Senger: Es gibt tatsächlich Untersuchungen, denen zufolge Männer, die große Frauenpos lieben, gute Organisatoren und Familienväter sind. Kleine Hintern werden angeblich von Männern bevorzugt, die selbst unpraktisch veranlagt und philosophisch sind. Oder: Ein zusammengezwickter Hintern entlarvt einen Mann, der weder spontan ist noch die Bedürfnisse der Partnerin wahrnehmen kann. Dagegen verspricht ein gut proportioniertes, bewegliches Hinterteil einen guten Liebhaber. |
Das Gesäß (anatomisch nates, clunium, gluteus, regio glutealis) ist ein nur bei Menschen und ansatzweise bei Affen ausgeprägter Körperteil am unteren Rumpfende. In der topographischen Anatomie wird das Gebiet des Gesäßes als Regio glutaea (Gesäßregion) bezeichnet. Bei Tieren nennt man diese Region auch „Kruppe“. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] Anatomie Der Musculus gluteus maximus ist nach dem Kaumuskel (Musculus masseter) der stärkste Skelettmuskel des menschlichen Körpers (es gibt jedoch unterschiedliche Definitionen für Muskelstärke, nach anderen ist der Musculus gluteus maximus der stärkste Muskel). Er verbindet Darmbeinschaufel und Kreuzbein mit dem Oberschenkel, ermöglicht als Strecker des Hüftgelenks das Gehen und Stehen und verhindert ein Überkippen des Beckens nach vorne. Die Musculus gluteus medius und Musculus gluteus minimus verhindern das Absinken des Beckens auf der Seite des Spielbeins beim Gehen und einbeinigen Stehen. Außer der aufrechten Haltung erlaubt das Gesäß dank seiner Fettpolster auch längeres Sitzen. Es stellt nach dem Bauch das größte Fettdepot dar. Die Form und Größe der Gesäßbacken wird daher weitgehend von der Masse des subkutanen Fetts bestimmt. Seine Menge (ca. ein Drittel bis weit über die Hälfte der Gesäßmasse) hängt in erster Linie vom Geschlecht und vom Ernährungszustand des Körpers ab. Das Fett konzentriert sich an den Hinterbacken als mehrere Zentimeter dicke Schicht unter der Haut, als Fetteinlagerung zwischen den einzelnen Muskelsträngen sowie als Fettkörper im unteren inneren Bereich der Gesäßbacken. Die Tendenz, im Lebensverlauf ein mächtiges Gesäß zu entwickeln, wird als Steatopygie (umgangssprachlich auch als Fettsteiß) bezeichnet. Soziale Bedeutung Schläge auf das Gesäß sind in vielen Kulturen eine Methode der Körperstrafe, vor allem in der Kindererziehung. Im BDSM werden sie als Spanking bezeichnet. Andere Bezeichnungen |