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Quellen: focus.de, escortservice-international.com, wikipedia.de, sexlexikon
| Thema: Sexuelle Dysfunktion |
| Andere Begriffe : keine Lust auf Sex, Erregungsstörungen, Orgasmusstörungen, Schmerzen beim Sex |
| Geschlechtsverkehr ist unmöglich aufgrund von Krämpfen |
| Definition: |
| Sexuelle Dysfunktionen bei Frauen waren bislang ein vernachlässigtes Forschungsgebiet. |
| Es musste zunächst definiert werden, welche Störungen bei Frauen wie häufig auftreten, wie sie zu messen sind, und wie die Physiologie der weiblichen Genitalien und des sexuellen Erlebens funktioniert. Das Therapie-Angebot beschränkte sich bislang auf Hormontherapien und psychotherapeutische Beratung. Eine Umfrage kam zu diesem Ergebnis: 43 Prozent der Frauen gaben an, unter einem oder mehreren sexuellen Problemen zu leiden. Dazu zählen: – Keine Lust auf Sex: Bei den 18- bis 29-Jährigen klagten 32 Prozent über ein vermindertes sexuelles Verlangen. – Erregungsstörungen: Entweder fühlt sich eine Frau subjektiv nicht erregt, oder es fehlt die physiologische Reaktion wie das Feuchtwerden (Lubrikationsstörung) der Scheide. – Orgasmusstörungen: Als Störung bezeichnen Sexualmediziner eine Anorgasmie nur, wenn grundsätzlich die Fähigkeit fehlt, einen Orgasmus zu erleben. Die Variationsbreite ist groß, zudem spielen Faktoren wie Stimmungen und Erfahrungen eine große Rolle. – Schmerzen beim Sex: Narben, Entzündungen, Veränderungen nach einer Geburt oder Operation können die Ursache sein. Angst und mangelnde Lust auf Sex können unkontrollierbare Scheidenkrämpfe (Vaginismus) hervorrufen, so dass der Geschlechtsverkehr unmöglich wird. |