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| Die „Verhütungscomputer“ sind keine Verhütungsmittel, sondern zeigen lediglich an, ob die Gefahr einer Schwangerschaft besteht.
Die „Verhütungscomputer“, die verschiedene Firmen auf den Markt gebracht haben, zeigen an, ob die Gefahr einer Schwangerschaft besteht. Wie bei der NFP-Methode sollte man, wenn man nicht schwanger werden will, während der fruchtbaren Tage abstinent leben oder zusätzlich verhüten.
So funktioniert’s
Die Minicomputer funktionieren entweder als elektronisches Thermometer (z. B. Ladycomp, Babycomp, Bioself), haben eine Hormon-Messfunktion (z. B. Persona) oder kombinieren beide Funktionen (z.B. Cyclotest 2).
Der Vorteil der Temperatur-Computer: Sie ersparen das Eintragen und Auswerten der Körperwärme. Man muss einfach die Körpertemperatur messen und die Reaktion des Computers abwarten. Er gibt direkt an, ob man gerade in einer fruchtbaren oder in einer unfruchtbaren Phase steckt.
Neben der Körpertemperatur bestimmen Persona und Cyclotest 2 Plus, ob bereits das Eisprunghormon LH (Luteinisierends Hormon) ausgeschüttet worden ist. Dafür hält man ein Teststäbchen mehrmals pro Zyklus in den Morgenurin. Ist der Eisprung vorbei, kann man bis zur Menstruation mit dem Messen aufhören.
So sicher sind die Computer
Um die Sicherheit zu steigern, zeigen einige Temperaturcomputer eine längere fruchtbare Phase an (11 bis 16 Tage), als eigentlich nötig wäre. Temperaturschwankungen etwa durch eine Erkältung verzerren für den Rest des Zyklus das Bild. Für Frauen mit unregelmäßigem Zyklus ist die Methode nicht geeignet.
Vor- und Nachteile
Die Vor- und Nachteile sind mit der natürlichen Familienplanung vergleichbar. Allerdings ist die Auswertung wesentlich einfacher. Dafür sind einige der Geräte nicht gerade preisgünstig.
Kosten
Die Computer kosten zwischen 90 und 500 Euro. Die Teststäbchen bezahlt man extra.
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